Wir sammeln eure Missgeschicke und die Momente, in denen es nicht so ganz rund läuft.

Ich war frisch in meine neue WG

Ich war frisch in meine neue WG im 4. Stock eingezogen und um das gründlich zu feiern, ging ich mit einer Kollegin feiern. Es kam wie es kommen musste, der Abend wurde viel zu lang und viel zu feuchtfröhlich. Mit Müh und Not fand ich die richtige Bahn und mit noch mehr Mühe auch die richtige Station, an der ich aussteigen musste. Ich schleppte mich also - morgens gegen halb sechs - die Treppenstufen des Altbaus hoch, suchte meinen Schlüssel und versuchte ihn (mal mit Gewalt, mal kläglich bettelnd) ins Schlüsselloch zu pressen. Bis mir von der anderen Seite ein älterer Herr aufmachte.

Er: "Was machen Sie denn da?!"
Ich: "Ich wohn hier!"
Er: "Na da hab ich wohl wat verpasst"
Ich: "Ja, ham se, ich bin frisch eingezogen" - und drängel mich an ihm vorbei.

Bis heute bin ich fasziniert davon, dass ich eine Couch in dieser fremden Wohnung gefunden habe, auf der ich meinen Rausch ausschlafen konnte - ich war im 3. statt im 4. Stock gelandet ...

Kommentare

  • Cubacaliente schreibt:

    Hihi – ich kann manchmal auch fcberhaupt nicht mit lagenn Haaren rumlaufen :oDabei mf6chte ich sie mir ja langwachsen lassen, aber habe eh schon wieder den Drall, sie kfcrzer schneiden zu lassen ^_^Deine Frisur sieht echt toll aus :]Lg :*

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Weitere Missgeschicke

Beate Zschäpe hört U2

Wollte mir auf der Arbeit den Song "Beate Zschäpe hört U2" von der Antilopen Gang anhören. Um den zu finden, gebe ich die Suchbegriffe "Beate Zschäpe Antilopen" in Google ein. In dem Moment kommt mein Chef an den Rechner und schaut verwundert auf meinen Bildschirm.

Da er mit aktuellem HipHop nicht viel am Hut hat, hält er mich nun wahrscheinlich für verrückt.

Eigentlich habe ich die Brille

Eigentlich habe ich die Brille nur zum Lesen und zum Autofahren. Wenn ich durch die Stadt laufe, habe ich meistens einen Tunnelblick.
Letztens dann, mit gewohntem Tunnelblick. Guckt mich ein Typ schräg an und ich denke "Was will der denn?" Und schaue genervt zurück. Er guckt weiter. Und erst nach guten 30 Sekunden merke ich, dass es mein Chef ist.

Eines schönen Tages beschloss ich

Eines schönen Tages beschloss ich, mittags ein Gericht zu kochen, welches Rotwein als Zutat benötigte. Ich erinnere mich daran, dass noch eine offene Flasche Rotwein im Kühlschrank steht, die allerdings schon länger offen ist. Ich hole die Flasche aus dem Kühlschrank, halte sie mir an den Mund und nehme einen Schluck, um herauszukriegen, ob der Wein noch gut ist.

Meine Küche ist im Erdgeschoss. Genau in dem Moment kommt der Postbote vorbei und schaut durch mein Küchenfenster. Stutzt, sieht mich mit der Rotweinbuddel am Hals und geht hastig weiter.

Oh man, ich hätte im Erdboden versinken können.